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Gedanken zum Europacup! (4. Teil) |
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Written by Niki
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Aug 26, 2009 at 09:41 PM |
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Salzburg und die Champions-League...das hat sich (wie immer) erledigt. Nun geht es darum, die Fehler zu analysieren und endlich eine Struktur in das Spiel zu bringen. Rapid, Austria und Sturm werden sich kein Beispiel nehmen und mit Bedacht ihr eigenen Stärken ausspielen, damit alle drei in die Gruppenphase aufsteigen können.
Die Champions-League-Qualifikation ist Geschichte. Österreich nimmt erwartungsgemäß wieder nicht daran teil. Maccabi Haifa war als einigermaßen überwindbares Los bewertet worden. Spätestens nach zwanzig Minuten der ersten Partie hätte es ein jeder wissen sollen, dass der Meister aus Israel dem österreichischen Kontrahenten in mehreren Punkten überlegen ist. Der Gesamtscore von 5:1 spiegelt ganz gut den Klassenunterschied wider. Das wollen bestimmt speziell die Verantwortlichen in Salzburg sicher nicht hören. Aber wenn alle Beobachtungen addiert werden, dann muss man zwangsläufig zu der Beobachtung kommen, dass Maccabi läuferisch, technisch, taktisch und so weiter den Salzburgern in allen Belangen überlegen war. Vermutlich wird morgen schon an den neuen Versuch im nächsten Jahr gedacht. Vielleicht wird in der Öffentlichkeit das Erreichen der Euroliga als Erfolg noch etwas länger verkauft werden. Grundsätzlich müssen allerdings die Gründe für das erneute Versagen endlich deutlich analysiert werden. Doch wenden wir uns momentan lieber der nahen Zukunft zu. Drei Vereine haben weiterhin intakte Chancen, sich ebenfalls für die Gruppenphase der Euroliga zu qualifizieren. Die Austria empfängt nach dem 2:2 im Auswärtsspiel eine ukrainische Mannschaft, die von der Öffentlichkeit weiterhin ignoriert wird. Genauso geht es dem Gegner von Sturm Graz. Die Namen sind eben für viele nicht leicht zu buchstabieren und deswegen ist es unterbewusst absolut unmöglich, zu solchen Vereinen zu halten. Geschweige denn, dass die was können (fußballerisch betrachtet). Metallurg Donetsk und Metalist Kharkiv kämpfen mit gewaltigem Ergeiz und noch größerem Geldaufwand seit Jahren gemeinsam mit Dynamo Kiew und Shakthar Donetsk um die Vorherrschaft in der Ukraine. Es ist eben nur eine Frage der Wahrnehmung, wer wie gut spielt oder populär ist.

Kharkiv hat ebenso begeisterungsfähige Fans wie überall auf der Welt. In Österreich wird das selten erkannt. Zu stark schwebt der Nebel des Eisernen Vorhangs weiterhin in unseren Köpfen...
Trotzdem dürfen beide Mannschaften (Austria und Sturm) nur auf sich selbst achten. Sie müssen ihre Stärken forcieren und nicht die anderen beobachten und dann erst reagieren. Damit werden sie auf jeden Fall Schiffbruch erleiden. Salzburg ist das gestern passiert. Rapid hat mit Unterstützung der Fans aber vor allem mit den ureigensten Tugenden des Klubs Aston Villa besiegen können. Aufgrund des daraus resultierenden Selbstwertgefühls und der Tatsache, dass man nun weiß, dass selbst millionenschwere Mannschaften aus der besten Liga der Welt zu schlagen sind, fährt die Truppe von Peter Pacult mit klaren Vorstellungen nach Birmingham. Nicht umsonst werden sie von knapp 1500 Anhängern begleitet werden. Weil auch sie wissen, dass die Fokussierung und die Einstellung zum rechten Zeitpunkt gefunden wurden. Es ist allen drei Mannschaften zu wünschen, dass sie ihre Ziele erreichen werden. Mit der Entschlossenheit und dem unbedingten Willen zum Sieg vor Augen wird es auch gelingen. Leider haben diese Attribute den Salzburgern völlig gefehlt.
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